Und so funktioniert das “Abschreiben”!

Was muss da eigentlich noch hinzugefügt werden…

Danke liebe Frankfurter Rundschau für die ‘Steilvorlage’, Sie sind reingefallen mit Ansage.

Gerade heute habe ich bemängelt, dass in Frontal 21 (Sendung vom 04.06.2013, Beitrag “Psychopillen für Kinder – Ruhigstellen mit Nebenwirkungen”) eine Zweitverwertung von Bildmaterial in falschem Zusammenhang stattfand.

Die zwei Kinder sprachen in dem Beitrag eigentlich über ein homöopathisches Präparat, was nur derjenige ahnen kann der weiß, dass solche Mittel in der Regel aus kleinen, runden, süßen Streukügelchen bestehen, oder den ursprünglichen Beitrag zufällig gesehen hat.

Suggeriert wird jedoch, durch die folgenden Berichterstattung, es handele sich in dem Gespräch um ein Medikament wie Medikinet, Stratera oder Concerta.

In meinen Augen schon ein grober journalistischer Patzer.

Und nun das Zitat aus Frankfurter Rundschau, 05.06.2013, “TV-Kritik Frontal 21 – Pillen, Pech und Pannen”,  von Ninette Krüger:

“Justin ist 8 Jahre alt, Zweitklässler und hyperhaktiv. Seit er regelmäßig ein Medikament nimmt, läuft es in der Schule gut. Die süßlich schmeckenden Kügelchen machen ihn weniger zappelig. Auch Justins Geschwister bekommen Psychopharmaka gegen ADHS.”

(http://www.fr-online.de/tv-kritik/tv-kritik-frontal-21-pillen–pech-und-pannen,1473344,23125152.html)

Na, hat da jemand verstanden worüber er öffentlich schreibt? Wer sich so freiwillig selbst offenbart, macht mich sprachlos vor Glück.

 

Dieser Beitrag wurde unter Aufreger abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.