Umfrage: ADHS und die Regelschule

Die Erfahrungen, die unser ADHS-betroffener Sohn während seiner Regelschulzeit machen durfte, haben unseren Glauben an das Schulsystem zutiefst erschüttert.

Die Anmassung und Gnadenlosigkeit mit der Lehrkräfte und übergeordnete Instanzen, bis hin zur Schulaufsichtsbehörde, mit Eltern und betroffenen Kindern umgehen ist ein Schrecken ohne Ende. Ich höre immer wieder von solchen und ähnlichen Fällen:

Lehrer stellen Diagnosen (sogar für Autismus)!?!?!?!?!

Schulgremien verordnen(!) stationäre Aufenthalte in der Psychiatrie!?!?!?!?!

Schwer gemobbten Kindern wird “Integrationsunfähigkeit” und eine “Gefährdungspotential” unterstellt. “Mobbing gibt es an unserer Schule nicht!”!?!?!?!?!

Sie glauben ich übertreibe? Ich befürchte nein, aber belegen kann ich es natürlich nicht. Aus diesem Grund möchte ich alle Eltern die Zeit, Lust und ein ADHS-betroffenes Kind haben bitten, an meiner kleinen, nicht repräsentativen Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung ist anonym möglich.

Natürlich, und darüber würde ich mich außerordentlich freuen, können Sie mir auch gerne in einem Kommentar Ihre persönliche Geschichte zum Thema schreiben (Textfeld ganz unten auf der Seite). Vielleicht besonders dann, wenn Sie andere, positivere und ermutigendere Erfahrungen gemacht haben.

Sollten Sie nichts dagegen haben, werde ich ernstgemeinte Beiträge, anonymisiert (ohne Namens- und Ortsangabe) und eventuell leicht gekürzt, unter Kommentare veröffentlichen. (Da aktuell Urlaubszeit ist, kann es zu Verzögerungen kommen.)

Herzliches Dankeschön an Sie alle!

 

Besucht Ihr Kind eine Regelschule?

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Welche Schulform?

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Weiß die Schule, die Lehrer, dass Ihr Kind ADHS hat?

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Wie zufrieden sind Sie mit der Schule?

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Wie zufrieden sind Sie mit den Lehrern?

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Ist Ihr Kind in der Klasse integriert?

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Ist Ihr Kind bei den Klassenkameraden eher beliebt?

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Ist Ihr Kind bei den Lehrern eher beliebt?

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Wird Ihr Kind Ihrer Meinung nach ausreichend gefördert?

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Fühlen Sie sich von der Schule als Gesprächspartner akzeptiert?

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Können Sie und die Lehrer an einem Strang ziehen?

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Wird Ihr Kind von den Lehrern gelobt?

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Wird Ihr Kind von den Lehrern kritisiert?

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Schafft Ihr Kind die Anforderungen der Schule?

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Fühlt sich Ihr Kind an der Schule, in der Klasse, wohl?

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Klagt Ihr Kind über Bauchweh oder Kopfschmerzen?

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Wird Ihr Kind an der Schule gemobbt?

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Unternimmt die Schule etwas gegen das Mobbing?

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Droht Ihr Kind von der Schule zu fliegen? (zwei Antworten möglich)

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Hatten Sie oder Ihr Kind schöne Erlebnisse im Zusammenhang mit der Schule?

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Hatten Sie oder Ihr Kind schlimme Erlebnisse im Zusammenhang mit der Schule?

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Was würden Sie sich für Ihr Kind wünschen? (Mehrfachwahl möglich)

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Eine Antwort auf Umfrage: ADHS und die Regelschule

  1. Anonym sagt:

    Der jüngste von unseren Söhnen hat das hyperkinetische Syndrom diagnostiziert bekommen. Da war er gerade 7.
    Die Lehrerin meinte sie kenne sich mit dem Krankheitsbild aus und hörte nicht auf ihn zu drangsalieren, vor der Klasse bloßzustellen, ihn auszugrenzen und zu bestrafen. Vorher war er beliebt in der Klasse, jetzt wendeten sich immer mehr Freunde von ihm ab. Auch der Schulleiter arbeitete nach dieser mittelalterlichen Methode.
    So entschlossen wir uns, dass er die Klasse wechseln muss. Anstatt ihm aber zu helfen in die Klassengemeinschaft integriert zu werden, wurde er nicht mit auf Klassenfahrt genommen. So endete auch das imDesaster. In dieser Zeit veränderte er sich. Hinzu kam, dass seine geliebte Oma, die sein Ruhepol war und ihm immer wieder alles erklärte, was er nicht verstand nach 1/2 jähriger Krankheit verstarb. Er begann sich zurückzuziehen, Decke über den Kopf und Hörspiele hören. Er hatte keine Freunde mehr, und war in der Schule ständigen Ermahnungen und Ausgrenzungen ausgesetzt. Zu Hause versuchten wir natürlich ihm zu helfen. Kinder zum Spielen einladen etc. Mitte des 4. Schuljahres wollte er nicht mehr in die Schule. Jeden morgen weinte er. Oft liess ich ihn zu Hause und er schlief ungewöhnlich viel. Körperliche Symtome: Gelenkschmerzen, Kopfschmerzattacken, Schwäche, immer wieder Infekte, Gastritis und schliesslich Zwölffingerdarmentzündung. Meine Versuche die Schulpsychologin einzuschalten scheiterten. Sie wäre für 500 Kinder zuständig und hätte keine Zeit!!!!!!
    Ich war einem Nervenzusammenbruch nahe, da die Lehrer und auch der Schulleiter massiven Druck auch auf mich ausübten, dass ich das Kind reglementieren und bestrafen müsse, wenn es z.B. die Hausaufgaben nicht mache oder in der Schule sich fehlverhalten hätte. So fuhr ich alleine mit ihm in Kur, am Ende des 4. Schuljahres. Dort weigerte er sich irgentwelche Massnahmen allein zu Besuchen. Oft ging er auch nicht mit zum Essen. Nur gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge machte er mit. Er war wirklich sehr Auffällig, was mich schockierte. Danach musste er aber noch ein paar Wochen in die Schule. Es klappte auch, denn eine Vertetungslehrerin kam in die Klasse wegen Krankheit der Klassenlehrerin. Und jetzt war es als würde ein Licht aufgehen. Sie verstand Franz und auch mich, setzte sich für uns auch vor dem Schulleiter ein und alles wurde besser. Sogar ein zwei Kinder kamen jetzt immer mal zum Spielen nach Hause. Leider musste er dann bald die Schule wechseln.
    Das erzähle ich dann das nächste mal.

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